Aufklärung: Alles was Sie über Analsex wissen müssen.

Auch wenn sich ein großer Teil unserer Gesellschaft seit der sexuellen Revolution mehr und mehr öffnet, ist Analsex immernoch ein großes Tabu in den meisten deutschen Betten. Schmerzen, Schamgefühl, Unnatürlichkeit, es gibt einige Gründe die gerne von der Partnerin verwendet werden um dem Wunsch ihres Partners zu umgehen. Dennoch sind viele Männer von dem weiblichen Hinterteil extrem fasziniert. Dersexblogger.de klärt auf, von den tabulosen Anfängen der Poerotik bishin zu Analsex Prohibition.

Unchristliche Sexualpraktiken oder auch einfach Sodomie

Damals, hatte grade die katholische Kirche einen sehr großen Einfluß auf die Gesellschaft und Gesetze der europäischen Welt. Bis in das 18 Jhd. wurden alle Praktiken die in Schlafzimmer statt fanden und nicht der Fortpflanzung dienten als Sodomie (abgeleitet von der sündigen Stadt Sodom) bezeichnet. Homosexualität, Analsex und selbst die Masturbation waren sehr verpöhnt. Heutzutage ist der Begriff der Sodomie etwas anders in den Sprachgebrauch integriert worden, denn in der Alltagssprache versteht man unter Sodomie einfach nur einen Alternativbegriff für Zoophilie, also Geschlechtsverkehr mit Tieren. Das ist eigentlich falsch, denn wie ja bereits erwähnt fallen unter Sodomie eine Menge Praktiken, eben auch der Anal Sex um den es hier ja gehen soll.

Vorchristlich

Alexander der Große hat’s getan, die  alten Griechen taten es so gern, dass für Analsex heute immernoch das Synonym „Griechischer Sex“ verwendet wird. In Rom wurde der Sklave vom Dominus fast ausschließlich Anal begattet, Analsex war also früher eine recht normale Sache, diente er auch der Schwangerschaftsverhütung und war gesellschaftlich weitgehend akzeptiert. Im 13 Jahrhundert änderte sich dies, als Anal Sex zwischen Männern zu einer Todespraktik erklärt wurde, wurden zwei Männer beim Popoliebe machen erwischt, so erwartete sie die Todesstrafe. Teilweise dauerte es bis zum 19 Jahrhundert, bis Analsex in allen europäischen Ländern wieder legal war, in den USA zum Teil sogar bis in das Jahr 2003. Analsex ist also gewissermaßen ein nostalgisch auferlebtes Recht der Neuzeit.

Und warum stehen so viele Männer darauf?

Eine große Zahl der deutschen Männer gibt offen zu Analsex zu mögen. Das liegt wohl zum Teil an dominanten Phantasien, aber auch daran dass der Schließmuskel um einiges enger zu sein scheint (Im Regelfall), als die weibliche Vagina. Koprophilie, spielt nur sehr selten eine Rolle, in diesem Fall ist der Analsex eher als eine „Abart“ dieser zu verstehen und es geht nicht um den Koitus ansich, sondern viel mehr um die „dreckige“ Region.

Warum mögen viele Frauen kein Anal?

Die meisten Frauen lehnen Analsex ab, weil sie es als Erniedrigung empfinden, es ihnen weh tut oder schlichtweg weil sie es unhygienisch finden. Für viele Männer ist es deshalb nur möglich, die Hemmschwelle ihrer Partnerin zu überwinden, wenn sie sehr Behutsam und voller Vorsicht vorgehen und der Dame der Begierde alle Zeit lassen, sich darauf einzustellen.

Ist Analsex gefährlich?

Auch wenn der weibliche Anus ganz neue Welten der Lüste für eine Frau eröffnen kann, gibt es einige Dinge auf die man(n) achten sollte. Gleitmittel macht das Ganze um einiges angenehmer, am besten haben sich hier Mittel auf Silikonbasis bewehrt. Der Akt ansich benötigt eine gewisse Vorlaufzeit, „einfach trocken rein da“, ist fast immer der falsche Weg, es sei denn ihre Partnerin ist sehr masochistisch veranlagt. Auch ein gewisses Vorspiel, z.B mit dem Finger ist eine gute Maßnahme um da hinten alles etwas zu entspannen. Vergessen sie nicht auch die Vagina miteinzubeziehen, das steigert den Lustgewinn enorm!

Infektionen und so weiter

Das durchschnittliche Infektionsrisiko, steigt bist zu 2,5 % mehr an, wenn Analsex statt Vaginalsex praktiziert wird. Das liegt zu einem daran, dass leichter mikroskopische Blutungen, oder Risse in der empfindlichen Darmschleimhaut entstehen, als in der Vaginalschleimhaut, der Gebrauch eines Kondomes wird also empfohlen. Außerdem ist es gefährlich von der analen Penetration zu einer Vaginalen zu wechseln, da Fäkalbakterien aus dem Darmtrakt so schnell eine Infektion der sensiblen Vaginalschleimhaut begünstigen können, zumindest ein Kondomwechsel dazwischen ist angesagt um derartig unschönen Dingen vorzubeugen.
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